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Beschäftigungstherapiekonzept Rahmenkonzept für die Einzelbetreuung |
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Allgemeines Die Einzelbetreuung älterer Menschen stellt eine erforderliche Ergänzung der Gruppenarbeit dar, denn es gibt alte Menschen die aus verschiedensten Gründen nicht an Gruppenveranstaltungen teilnehmen können. Dies sind vor allem Menschen, die bettlägrig sind, die an fortgeschrittener Demenz leiden oder sich auf Grund psychischer Probleme immer mehr auf sich selbst zurückziehen. Durch gezielte Aktivitäten wird versucht diesen Menschen ihre körperliche, geistige und seelische Beweglichkeit zu fördern bzw. zu erhalten. Im "Haus Westfalenhöhe" werden folgende Einzelbetreuungen durchgeführt: - Gesprächsführung - Basale Stimulation - Snoezelen - Kontrakturenprophylaxe 1. Gesprächsführung Bei Bewohnern die unter psychischen Problemen ( depressive Stimmungslage, Wahnvorstellungen usw. ) leiden liegt der Schwerpunkt unserer Arbeit auf der Führung von Gesprächen und der Fähigkeit zuhören zu können. Wichtig ist uns dabei, daß das Gespräch durch den Bewohner bestimmt wird. Unsere Aufgabe ist es, ihm warmherzig, echt und wertschätzend gegenüberzutreten. Wir nehmen den Bewohner so an wie er ist und akzeptieren ihn. Um gut auf den Bewohner eingehen zu können, beschäftigen wir uns im Vorfeld mit seiner Biographie. Sie ist die Voraussetzung dafür, das Verhalten und die Befindlichkeiten des Bewohners besser verstehen zu können und eine individuelle Betreuungsplanung für ihn erstellen zu können 2. Basale Stimulation/ Snoezelen Die Basale Stimulation ist eine Methode, die vorwiegend bei immobilen und bettlägrigen Bewohnern angewand wird. Unter basaler Stimulation versteht man das Anbieten verschiedenster individueller Wahrnehmungsempfindungen. Alle Sinne werden gezielt angesprochen und aktiviert. Das erfolgt z. B. durch: - Lagewahrnehmung (z.B. Veränderung der Position des Bewohners im Bett durch das Verstellen des Kopfteils...) - Hautwahrnehmung ( sanfte Berührungen, Waschungen, Massagen, Einreibungen ) - Riechen, Schmecken ( Einsatz von aromatischen Ölen,...) - Hören ( vertraute Geräusche, Lieder von Früher, Entspannungsmusik... ) - Sehen ( Farben, Beleuchtung, Blumen, Mobile ...) Alle diese Maßnahmen und Angebote orientieren sich immer an der jeweiligen Situation und am Befinden des Bewohners. Wichtig ist uns auch hier wieder, daß wir die Biographie kennen um individuell handeln zu können. Eng mit der Basalen Stimulation ist das Snoezelen verbunden. Unter Snoezelen versteht man das Auslösen von Wohlbefinden durch multisensorische Reize. Für unsere Einrichtung wurden Tastwände hergestellt und ein Snoezelwagen angeschafft, der auch bei immobilen und bettlägrigen Bewohnern eingesetzt werden kann 3. Kontrakturenprophylaxe Kontraktur ist eine unwillkürliche Dauerverkürzung bestimmter Muskeln bzw. Muskelgruppen, bei der häufig eine anhaltende Gelenkzwangsstellung entsteht. Wir versuchen so weit es geht dagegen zu wirken, um größtmögliche Gelenk- und Muskelfunktionen zu erhalten. Vor allem bei Bewohnern mit Schlaganfall, Polyarthritis, Rheuma und Demenz muß diese Prophylaxe angewendet werden. Um Kontrakturen zu verhindern ist es unser Ziel, die Gelenke der betroffenen Bewohner regelmäßig aktiv aber auch passiv durchzubewegen. Hierbei ist die ständige Kontrolle des Bewegungsausmaßes der Gelenke wichtig. Unsere Ergotherapeutin benutzt zur Prophylaxe Hilfsmittel wie Igelbälle, Ringe und Stäbe. |
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Ihre Ansprechpartner sind: Leitung Soziale Dienste: Frau Silvia Schmidt Tel. 02763/9143-13 e-Mail: s.schmidt@haus-westfalenhoehe.de Sozialer Dienst / Altentherapeutin Frau Helga Becker Tel. 02763/9143-17 Soziale Dienste / Ergotherapeutin Frau Lilly Weber Tel: 02763/9143-17 |
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